Im Einzelhandel ist eine sinnvolle Warenwirtschaft fundamental für die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg eines Unternehmens. Damit der Gewinn des Händlers stimmt, muss optimal und kostengünstig disponiert werden. In Zeiten steigender Spritpreise und auch aus ökologischen Gesichtspunkten ist es zudem klug, den Lieferwagen nicht öfter kommen zu lassen als nötig. Hierfür muss eine klare Warenwirtschaft geführt werden. Der Warenein- und ausgang muss zudem auf einen Zeitraum hochrechenbar sein. Das kann man aber nur, wenn man ihn über längere Zeit beobachtet und dabei eventuelle saisonale Nachfrageschwankungen mit beachtet. Warenwirtschaft ist ein komplexes, und leider oft genug, sehr fehleranfälliges Thema. Geschehen solche Fehler, wirkt sich das direkt auf den Geschäftserfolg des Händlers aus. Die Konsumgesellschaft muss sich immer wieder dem Phänomen der Verschwendung von Ressourcen stellen. Betrachtet man einmal den Ausschuss im Lebensmittelhandel oder auch der Gastronomie, wird schnell klar, wie wichtig eine vernünftige Warenwirtschaft ist. Oft wird nicht bedacht, dass manche Lebensmittel wie etwa Fleisch, nicht einfach in den Müll geworfen werden dürfen. Es muss gesondert entsorgt werden und erzeugt so noch weitere Kosten. Stimmt die Warenwirtschaft nicht, bezahlt der Händler seine Waren also unter Umständen doppelt. Über die Auswirkungen dieser falschen Warenwirtschaft auf den Geschäftserfolg braucht hier sicher nichts gesagt werden. Manche Einzelhändler müssen, etwa weil sie gefährliche Stoffe oder Medikamente vertreiben, jederzeit Auskunft erteilen können über ihre Warenwirtschaft. Sind Eingang und Ausgang der Waren nicht lückenlos nachvollziehbar für die prüfende Behörde, droht der Entzug der Zulassung. Apotheker oder auch Händler für Farben, Lacke und Verdünner wissen, was hier gemeint ist…..


